Die Zinsspirale

Der Begriff Zinsspirale beschreibt das Phänomen, den Zwang zum Wachstum, dem unser Wirtschaftssystem unterliegt, nicht treffend genug. Auch das Bild von der sich immer schneller drehenden Zinsspirale trifft nicht den Kern des Zinsproblems. Man muss keine Mathematik studiert haben, um dies verstehen zu können. Es reicht völlig aus, wenn man sich einmal mit dem Begriff der Exponentialfunktion auseinandersetzt.

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Wer das jetzt verstanden hat, weiß also, wovon hier gesprochen wird und braucht diesen Artikel eigentlich nicht mehr zu lesen. Für alle anderen ist er aber sehr hilfreich, und es ist sehr wohltuend, dass er unter der Obhut von Leuten veröffentlicht wird, die wirklich etwas davon verstehen. Beim Lesen dieses Artikels drängen sich allerdings 2 Fragen auf.

  • Ist nur der Zins auf Zins das Problem, oder sind es auch die Zinsen an sich?
  • Wer verfügt denn über die Macht und den Willen, diese Konstruktionsfehler abzustellen?

An dieser Stelle möchte ich ganz ausdrücklich mal kund tun, dass es ein schwerer Fehler ist, Banker oder auch Börsenmakler pauschal zu diffamieren. Wir benötigen dringend Menschen vom Fach, die ernsthaft daran interessiert sind, an konstruktiven Lösungen mitzuarbeiten. Schließlich geht es nicht um deren oder unsere Existenz, sondern um die Lösung eines Problems, welches unsere gemeinsame Existenz gefährdet, unser schwer aus dem Ruder laufendes, gegenwärtiges Weltwirtschaftssystem.

Ist Wirtschaft ohne Zinsen machbar?

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