Hegemonialmacht USA

Nicht nur unter den Befürwortern, sondern auch unter den Gegnern der US-amerikanischen Außenpolitik bestehen mitunter Zweifel an der Zielrichtung, welche damit verbunden ist.

Dabei hat der herausragende, außenpolitische, Chefstratege der USA, Zbigniew Brzezinski, in seinem wichtigen Buch „Die einzige Weltmacht“ doch dankenswerter Weise erstaunlich offen gelegt, wohin, seiner Ansicht nach, die Reise geht und zu gehen hat.

Dieses Buch beantwortet die Frage nach der Notwendigkeit von nahezu 1000 US-Militärstützpunkten weltweit und erklärt die weltweit höchsten Rüstungsausgaben dieses Imperiums.

Um so mehr muss man sich darüber wundern, dass die Politiker der Europäischen Union davon offenbar nichts wissen (wollen) und damit den hegemonialen Anspruch der USA geradezu befeuern.

Dies lässt logischer Weise doch einfach die zwar spekulative aber naheliegende Frage aufkommen, ob wir hier in Europa nicht allesamt durch US-Avatare verschaukelt werden. Zwar geht es dabei nicht direkt um Energieressourcen, aber um einen geostrategisch bedeutsamen Brückenkopf, um eines Tages in den Besitz der im asiatischen Teil Eurasiens ruhenden gewaltigen Ressourcen zu gelangen.

Wir müssen doch nur hinschauen, was sich auf unserem Kontinent mittlerweile abspielt. Hier muss doch mal die Frage aufgeworfen werden, was damit bezweckt werden soll?

Eine geradezu unverzeihliche Blauäugigkeit besteht selbst in der Tatsache, dass sich sämtliche europäischen Länder die Kontrolle über das Internet haben zu 100% nehmen lassen.

  • Kein Betriebssystem, das mittlerweile nicht der vollständigen Kontrolle der USA unterliegt! Gleich ob Windows, OS X oder Linux!
  • Keine Motherboards, keine Bios-Chips, keine Prozessoren, die nicht ohne Beteiligung durch die USA gebaut werden!

Jedes der hier genannten Elemente birgt die potentielle Gefahr der Fernsteuerung sämtlicher Peripheriegeräte, ohne dass der Anwender auch nur die geringste Ahnung hat.

  • Die Cloud, zu deutsch Wolke, besser wäre der deutsche Begriff Klaut, als Auslagerungsdeponie für so ziemlich alles, was man sich an Daten erstellt und erarbeitet hat, entstand in US-Denkfabriken!
  • Facebook, Twitter, LinkedIn, in den USA entstandene und gehostete Social-Media- oder Berufsfindungs-Unternehmen, getarnt als kurzweilige Geselligkeits- und Beziehungszirkel zum Zwecke der Kommunikationsförderung!
  • Google, eine US-Firma, die sich in den Straßen Europas mittlerweile besser auskennt, als die dort wohnenden Menschen!
  • Pornoplattformen auf USA-Servern, die völlig offen dazu einladen, sich in einem Gespinst aus den schäbigsten Intrigen zu verfangen!

TTIP, TISA, Freihandelsabkommen, die ausschließlich der US-amerikanischen Wirtschaft dienlich sind, über die die Arbeitnehmer und Verbraucher in Europa zwar in erheblichem Umfang weiter entmündigt, die US-Konzerne aber in die Lage versetzt werden, die rechtliche Unabhängigkeit, das Staatsrecht untergraben zu können, mit drohenden Schadensersatzforderungen zu Lasten der Steuer zahlenden Bürger.

Knebel-, Knechtschafts- und Bindungsverträge, die der Unterdrückung der Fleißigen dienen.

Dazu die National Security Agency, NSA, neben der Central Intelligence Agency, CIA, – beides höchst ehrenwerte Gesellschaften mit ihren Liebschaften (Affairen) rund um den Globus. Und wir Europäer stehen da und reiben uns immer noch die Äugelchen, als hätte uns das Sandmännchen eine gute Nacht gewünscht?

Die Regierungen Europas waren entweder allesamt zu dämlich oder zu korrupt, um uns vor einer derart verhängnisvollen Abhängigkeit zu bewahren. Sie wollen nicht sehen, nicht begreifen, dass es sich bei diesen Strukturen um einen ausgekochten Generalangriff auf die europäische Autonomie handelt.

Eines nicht mehr fernen Tages verunglücken Schlüsselpersonen mit ihrem Auto, und niemand kann mehr nachvollziehen, dass es ein eiskalter Mord war.

Ihr glaubt es nicht?
Lassen wir uns mal von Nikolai Kinski in einer beeindruckenden Interaktionssitzung erklären, welche Absichten dahinter stehen.

Bleibt übrigens die Frage, wie konnte all das passieren? Wer bezahlt das alles?

Die USA sind bereits mit mehr als 18.000.000.000.000, in Worten 18 Billionen, Dollar verschuldet.
Und deshalb haben sie das Problem, sich jedes Jahr, im November, immer wieder von der Hochfinanz einen Haushalt erbetteln zu müssen, um ihre Angestellten bezahlen zu können!

Da diese Herren und Damen aber immer genau wissen, was sie tun und Investitionen, zumal in dieser Höhe, nur dann sinnvoll sind, wenn sie sich auch auszahlen, folgt daraus, dass sie auch vor einem Krieg mit Russland keine Scheu haben. Er ist also von dieser Seite nahezu bereits vorprogrammiert.

Das bewährte Modell heißt „Hass sähen und anschließend auf dem Rücken derart frei gesetztere Dämonen einreiten.“

Natürlich nur dann, wenn sich das gemeine europäische Schlachtvieh auch tatsächlich in Bewegung setzen lässt. So erklärt sich letztlich auch die unsägliche Hybris der Volksverhetzer in den Schreibstuben der deutschen Systempresse gegenüber unseren russischen Freunden, wie sich in einem Paradefall aus der „Zeit“, die hier an vorderster Front mitwirkt nachweisen lässt.

Ein besonders absurder Fall nahezu schulmeisterlichen Pressegebahrens, ausgesendet vom lukrativen Mediensessel einer bundesdeutschen Gazette, nachdem ein Tag zuvor angesehene Bürger der Bundesrepublik in einem Appell im selben Blatt die Rückkehr zur Vernunft beschworen hatten.

Wir sind allso weit weg von Verschwörungstheorien, aber sehr hart dran, an der Logik! Schließlich haben wir doch alle in der Schule gelernt, was dabei heraus kommt, wenn 1 und 1 zusammengezählt wird – oder nicht?
Im Ergebnis gibt es nur wenige, die  Profit daraus ziehen,

  • die Finanzmächtigen, für deren Interessen die Hegemonialmacht USA den militärischen Part übernimmt,
  • ihre Medienlakaien
  • und die verlogenen kalten Krieger unter den Politikdarstellern.

Eine hirnamputierte Truppe moralischer Zombies aus dem Land Mordor – nicht das amerikanische Volk, nicht die europäischen Völker.

Damit einem solchen Szenario in Zukunft ein für allemal der Nährboden entzogen wird, macht es also Sinn, sich einerseits eingehend mit Plan B zu befassen und andererseits einem Herrn Putin zuzuhören, wenn er sich zur weltpolitischen Lage äußert.

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