Wahlkampfgetöse

Alle Jahre wieder dasselbe. Fußballeuropameisterschaft, Fußballweltmeisterschaft, Formel1, Olympiade, Grand prix d’Eurovision. Brot und Spiele für das fleißige Stimmvieh.

Dazwischen Wahlen, denn irgendwie muss es ja leider, um so etwas wie den Schein einer Demokratie zu wahren, doch auch mal mit den wirklich wichtigen Herausforderungen unseres Daseins weiter gehen.

Nur, ist es uns wirklich gleichgültig, dass eigentlich immer dieselben Leute die Interessen der Bürger vertreten? Denn sie finden sich immer, und in der Not frisst der Teufel auch mal Fliegen.

Dabei stellt sich die Frage nach dem Sinn oder Unsinn des etablierten Parteiensystems, ob es überhaupt eine vernünftige Lösung ist, meine Stimme einer anderen Person oder einer Partei zu geben, wenn ich meine eigene Stimme doch sicherlich am besten kenne.

Es stellt sich tatsächlich die Frage, ob diese Art der Bürgerrepräsentation überhaupt noch sinnvoll ist oder das Internet nicht vielleicht sogar weitaus bessere Alternativen, als Parteien zu wählen, ermöglicht?

Vor dem Hintergrund dieser und ähnlicher Überlegungen reifte der Entschluss, ganz gegen meine sonstigen Gewohnheiten, mal am Wahlkampfgetöse teil zu nehmen, und als Zahnarzt kam mir die logische Idee, unseren Lokalpolitikern einmal auf den Zahn zu fühlen, oder, anders ausgedrückt, einmal kräftig auf den Busch zu klopfen, um zu sehen, was dabei heraus kommt.

Dabei war für mich nicht so sehr entscheidend, was vor Ort so zu regeln ist, sondern mehr der allen Menschen eigentlich innewohnende Wunsch nach (sozialem) Frieden und (sozialer) Gerechtigkeit, also sozusagen übergeordnete Themen.

Da mir derartige Themen aber im Rahmen der üblichen Frohnhof-Muttertag-Blümchen-Aktionen, also im Vorbeigehen, als nicht sinnvoll erschienen, hatte ich einen anderen Weg gewählt.

Offener Brief an unsere Lokalpolitiker (02.05.2014)

Was meint Ihr wohl, was dabei heraus gekommen ist?

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