Nötigung oder gar Erpressung

Rotzfrech meuchelnd und allen Zweifeln zum Trotz, stößt unsere Kanzlerin, an vorderster Front der westlichen Wertegemeinschaft, seit Wochen den wirtschaflichen Speer tief ins russische Herz und unsere Wirtschaft damit zugleich  in die Krise!

Doch stopp! Ist an diesem Bild nicht irgendwas sehr merkwürdig? Kann unsere Kanzlerin unsere Wirtschaft so ohne weiteres mit ihrem Mundwerk in die Krise stürzen? Hat sie überhaupt die Macht? Außerdem, zu derart unvernünftigen Handlungen gehören doch mindestens zwei, Befehlsempfänger und Befehlsgeber. Und da wir ja, gelinde gesagt, in einer sehr wirtschaftsfreundlichen „Demokratie“, treffender gezeichnet, danistakratischen Dämonkratie, leben, müßte doch daraus folgen, dass die Wirtschaft den Kanzlerwunsch, sofern es denn einer wäre, nicht umsetzt. Denn wer ist schon so doof und beraubt sich selbst gesicherter Einnahmen und stets vertragstreuer und pünktlich zahlender Kundschaft, die zudem noch ein starkes und aufrichtiges Interesse an Europa geäußert hat?

Unsere Kanzlerin, deren primäres Ziel darin besteht, unsere Wirtschaft zu stärken – hat sie ja oft genug gezeigt – ist nun gewiss nicht doof, sonst wäre sie sehr wahrscheinlich keine Kanzlerin. Sie scheidet als Urheber, freiwilliger Protagonist oder gar Ideengeber in diesem schäbigen Spiel vermutlicher Weise aus.
Die Wirtschaft, wer oder was auch immer darunter zu verstehen ist, stürzt sich selbst in so geballter Form aber auch  nicht in die Krise, wie bereits festgestellt wurde.

Jeder Tag, den die Wirtschaftsrepressalien gegenüber Moskau überstehen, kostet Deutschland in der (Rück)Gewinnung künftigen Vertrauens erheblich mehr, als ihm an Verlusten bisher sowieso schon zuteil geworden ist.

Ja wer zum Teufel ist es denn dann, der unsere Kanzlerin samt Deutschlands restlicher Politikdarsteller, inklusive deutsche Wirtschaft und damit Deutschland insgesamt, in diese devote Haltung zwingt?

Wer hat überhaupt ein Interesse daran, Russland als europäischen Partner in gut nachbarschaftlicher Beziehung zu verhindern und Deutschland zugleich zu schwächen?
Sind es die europäischen Partner?
Ist es England?
Ist es Frankreich?
Hauen also Deutschlands europäische Partner Deutschland in die Pfanne, einen der mitunter recht anstrengenden aber immerhin verlässlichsten Ideengeber beim Bau des gemeinschaftlichen europäischen Hauses? Es sitzen doch alle in einem Boot, sind freundschaftlich miteinander verbunden und profitieren voneinander.
Die Ukraine, was ist damit? Ja was soll damit sein? Die Ukraine im europäischen Haus und die Russische Föderation im europäischen Haus.
Wäre das Stress?
Wieso sollte das Stress sein?

Und mit welchen Mitteln sollten jetzt z.B. die beiden historisch bedeutenden Staaten, England und Frankreich, ausgestattet sein, Deutschland zu derart kontraproduktiven Handlungen gegenüber Russland zwingen zu können? Was für ein Interesse sollten sie daran haben?
Gut, England hält sich gerne etwas abseits des kontinentalen Denkens. Warum auch nicht? Fällt aus einer etwas abständigen Position heraus betrachtet ja auch leichter. Außerdem sind die Demokraten in Brüssel gar nicht so demokratisch, wie England und vermutlich auch ein großer Teil der europäischen Bürger sie gerne hätte.
Frankreich, mit einer herausragenden Geschichte, welche den Lauf der Dinge in Europa seit 1789 ganz entscheidend zugunsten seiner Bürger beeinflusst hat, empfindet sich in weiten Teilen der Bevölkerung aus verständlichen Gründen noch erheblich stolzer als Deutschland je war.
Aber sind das Gründe, ist das Motivation genug, um Deutschland zu nötigen oder gar zu erpressen?

Ist Deutschland überhaupt erpressbar? Falls JA, durch wen und womit?

Die Antwort dürfte dem Leser der beiden Blogs, Resonanzboden und Kriegsvorbereitungen, längst klar sein.

Es sind die global aufgestellten Geldmächtigen und ihr militärischer Arm, Deutschlands Besatzer, die USA.

Womit wird Deutschland denn nun gezwungen.
Etwa mit Nötigung und Erpressung?
Haben andere Staaten nicht ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Ist  die Europäische Union, so sie denn Fortbestand haben sollte, überhaupt geeignet, ohne Emanzipation gegenüber den Besatzern Deutschlands, als bedingt vorbildliche Staatengemeinschaft anerkannt zu werden und damit überhaupt eine Rolle im Gemenge um die Lösung global anstehender Probleme spielen zu können.

Diese Frage ist sicherlich diskussionswürdig, denn Frankreich und Deutschland spielen gemäß Zbigniew Brzezinski durchaus die Rolle von König und Dame im Schachspiel um den eurasischen Kontinent.

Zur Vorbereitung auf dieses Thema starten wir einmal mit einer interessanten Artikelserie aus dem Jahr 2009. Der Focus widmete sich dabei der Frage: „Wem gehört Deutschland?

Da Deutschland als Mitinitiator in die EU eingebunden ist und daher keinesfalls isoliert betrachtet werden darf, liegt es nahe, sich hiernach einmal die Frage zu stellen: „Wem gehört Europa?“ Das entnehmen wir einer Studie von Professor H.-J. Krysmanski aus dem Jahr 2006.

Zur Abrundung der perspektivischen Alternativen jetzt noch eine populistische, also die der Vereinfachung dienende und allgemein verständliche Frage: „Wem gehört die (westliche) Welt?“. Dabei wagen wir einen ebenso populistischen, der Vereinfachung dienenden und allgemein verständlichen, ganzheitlichen, Blick auf die Entstehung des Papiergeldes und die sich mit ihr exponentiel entwickelnde Zinsmacht.

Keine Sorge, es geht noch weiter! 😉
Das Thema ist einfach zu wichtig im Prozess der Erkenntnisgewinnung darüber, wie wir, das deutsche Volk, durch die sogenannte herrschende Klasse zur Schlachtviehreife geführt werden.

 

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